RV Adler, wir bewegen Leute!
 

Etappe 1. Interstuhl Cup 2017

Empfinger Rad-Rennfahrer erneut erfolgreich! 

Details
Veröffentlicht: 25. April 2017
Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2017

Die Auftaktetappe der regionalen Rennserie des Interstuhl-Cups in Bodelshausen endete für den Radfahrverein „Adler“ Empfingen mit einem Sieg: Daniel Hentschel, der nach mehreren Jahren Abstinenz wieder zur Straßenrennszene zurückkehrte, beherrschte seine Konkurrenten souverän und krönte sein Comeback mit dem obersten Platz auf dem Siegerpodest.

Im sogenannten „kleinen Finale“, dem gemeinsamen Rennen von Männern der Leistungsklasse C, Senioren und Junioren, setzte sich Daniel Hentschel bereits in der zweiten von 13 Runden zusammen mit vier weiteren Fahrern vom Hauptfeld ab. Die Fünf arbeiteten gut zusammen und ihr Vorsprung wuchs in der Folge auf über drei Minuten an. 

Im Hauptfeld fuhren die übrigen Empfinger Fahrer Jonas Henninger, Nils Schwendemann und Routinier Markus Abt wachsam mit und vereitelten zusammen mit anderen Teamfahrern eine wirkungsvolle Nachführarbeit. Aus diesem Hauptfeld heraus startete, nachdem der Vorsprung der Spitzenreiter groß genug war, Nils Schwendemann zusammen mit Marc Tiburski (RSV Öschelbronn) Fahrer einen Vorstoß, der von Erfolg gekrönt war. Die beiden wurden nicht mehr eingeholt und auf der letzten Runde schaffte Nils Schwendemann sogar, seinen Mitstreiter abzuhängen, so dass er schließlich als überraschender Sechster durchs Ziel fuhr. Im Hauptfeld komplettierten Markus Abt als 12. und Juniorenfahrer Jonas Henninger als 25. die Top-Mannschaftsleistung des RV Empfingen.

                Bild: Daniel Hentschel der Erstplatzierte im "Kleinen Finale" (Privatbild!)

Im großen Finale, dem gemeinsamen Rennen der Elite mit den besten Juniorenkaderfahrern, ging das Brüderpaar vom RV Empfingen, Manuel (U 23) und Moritz (U 19) gemeinsam an den Start der 80 km rund um Bodelshausen. Auf dem windigen Rundkurs entwickelt sich von Beginn an ein schnelles und kampfbetontes Rennen. Nach weniger als 10 km setzte sich eine 10 Mann starke Gruppe mit allen Favoriten vom Feld ab. Manuel Henniger schaffte als Letzter noch den Sprung in die Spitzengruppe, die bis wenige Kilometer zusammenblieb.

Mit einer gewaltigen Tempoverschärfung gelang es schließlich Benjamin Stauder (RV Stegen) die Gruppe zu sprengen und das Rennen zu gewinnen. Manuel Henniger konnte eingangs der letzten Runde das Tempo der anderen nicht mehr mitgehen und wurde 10, drei Plätze vor seinem jüngeren Bruder Moritz, der als Dritter des Hauptfeldes neue Sprinterqualitäten bewies.